Hamburg - das Tor zur Welt

Die Hansestadt Hamburg weist eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte auf.  Auf mehr als 1000 Jahre kann die Stadt an der Elbe zurückblicken und hat dabei prägende Höhen und Tiefen erlebt.

Geografisch liegt Hamburg im Norden Deutschlands an der Mündung von Bille- und der Alster in die Unterelbe.

Circa 100 km nordwestlich von Hamburg mündet die Unterelbe in die Nordsee. Nahe der Mündung sind die drei Inseln zu finden, den den Stadtteil Neuwerk bilden. Der Tidehafen erstreckt sich an der Elbe – von Veddel bis Finkenwerder etwa und zum grössten Teil am Südufer der Norderelbe, gegenüber der beiden Stadtteile St. Pauli und Altona. Beide Ufer sind durch die Elbbrücken miteinander verbunden sowie durch den Alten und Neuen Elbtunnel.

Südlich und nördlich des Flusses befindet sich Geest. Die Flächen dort sind höher gelegen und entstanden während der Eiszeit durch Sand- und Geröllablagerungen der Gletscher. Die Marschen liegen unmittelbar am Fluss und wurden auf beiden Seiten von Nebenarmen der Elbe durchzogen im Laufe der Jahrhunderte. Dabei haben sich Sand und Schlick abgelagert. Die Elbe ist mittlerweile beidseitig eingedeicht und die Nebenarme trockengelegt, umgeleitet, kanalisiert oder abgedeicht. In den Aussenorten erinnern heute noch die Deichanlagen an die Zeit, als ganz Viertel bei Hochwasser unter Wasser standen.

In der Innenstadt ist die Alster zu einem künstlichen See aufgestaut worden und dieser teilt sich in die größere Außenalster sowie die kleinere Binnenalster, die vom historischen Stadtkern umschlossen ist. Im Stadtgebiet sind die Zuflüsse zur Alster sowie die Alster selbst teilweise kanalisiert. Mehr als 2500 Brücken überspannen die zahlreichen Fleete, Flüsschen und Kanäle der Stadt und was weithin unbekannt ist, ist, dass die Wilhelmsburg auf der größten Flussinsel der Elbe einer der letzten Tideauenwälder Europas zu finden ist.

Hamburg ist vom Seeklima geprägt und liegt in der warm gemäßigten Klimazone. Das Klima ist aufgrund der vorherrschenden Westwinde und maritimen Einflüsse im Winter milder und im Sommer kühler, im Vergleich zum östlichen Hinterland.

Der Juli ist der wärmste Monat mit durchschnittlich 17,4 Grad und der kälteste ist der Januar mit 1,3 Grad Celsius. Doch im Hochsommer sind Temperaturen um die 28 Grad nicht selten. Ansonsten ist das Klima das ganze Jahr über feucht und es fallen durchschnittlich im Jahr 773 mm Niederschlag. Nebel herrscht durchschnittlich an 52 Tagen im Jahr und das Winterhalbjahr kann durchaus stürmisch werden. Die Hamburger sprechen hier sprichwörtlich vom „Hamburger Schmuddelwetter“.

Wann ist die beste Reisezeit

Was die Jahresdurchschnittstemperatur von Hamburg angeht, so beträgt diese 8,7 Grad Celsius. Da sich die Temperaturen in Hamburg in den einzelnen Monaten sehr stark unterscheiden, sollte das bei den Überlegungen zur besten Reisezeit berücksichtigt werden. Das beste ist es, wenn ein Blick auf die Niederschlagsmengen geworfen wird, wobei es in Hamburg keinen einzigen Monat gibt, wo die Elbstadt von einer Regenzeit sprechen kann. Die Monate ab Mai bis September sind als beste Reisezeit für einen Hamburg-Urlaub empfehlenswert. In dieser Zeit sind die Temperaturen angenehm und die Grünflächen der Stadt zeigen sich in ihrer vollen Pracht.

Ein ganz besonderes Spektakel ist der Hafengeburtstag im Mai und wer es eher aufregend mag und eine rasante Achterbahnfahrt bevorzugt, der besucht die Elbstadt während des Doms, dem beliebtesten Volksfest der Hamburger. Dieser findet bereits seit 1337 statt. Zudem werden zahlreiche Events während der Sommermonate geboten und auch ein Bummel an der Binnenalster an einem lauen Sommerabend, eine Hafenrundfahrt oder eine Fahrt durch die Speicherstadt kann besonders schön sein.

Wer die Museen Hamburgs erkunden möchte, der hat eine reichhaltige Auswahl.

Das Museum für hamburgische Geschichte

Wer sich auf eine spannende Zeitreise begeben möchte und Hamburg von seinen Anfängen bis zur heutigen Gegenwart „hautnah“ erleben will für den ist der Besuch des Museums ein Muss. Dort ist die größte stadtgeschichtliche Schausammlung Deutschlands zu finden, die anhand zahlreicher Exponate und Inszenierungen zeigt, wie die Hafenmetropole zum Leben erweckt wurde.

Das Völkerkundemuseum

Hier können Schätze aus allen Kulturen der Welt bestaunt werden. Der Besucher erfährt mehr über Indianer und Inkas und kann auch das Prinzenhaus aus Bali bestaunen. Aber es kann auch in die ägyptische Kultur eingetaucht und faszinierende Masken der Südsee betrachtet werden.

Das Speicherstadtmuseum

Wer sich eher für die Geschichte Hamburgs und der Speicherstadt interessiert, der ist im Speicherstadtmuseum genau richtig. Denn hier erhält der Besucher nicht nur einen Einblick in die Entstehungsgeschichte, sondern auch in den Kaffee- und Teehandel. Zudem kann in Erfahrung gebracht werden, welche besonderen Berufe dort ausgeübt werden, wie beispielsweise die der Quartiersleute und der Ewerführer.

Das Altonaer Museum

Das Museum ist das größte deutsche Regionalmuseum, dass die Kunst- und Kulturgeschichte aus der Elbregion sowie aus den beiden Küstenbereichen (Nord- und Ostsee) zeigt. Hier kann die Hamburger Kaufmannstradition hautnah erlebt werden und zudem erfährt der Besucher auch viel Wissenswertes zur Schifffahrt und zum Schiffbau.

Das Mahnmal St. Nikolai

Dieses ist zum zentralen Erinnerungsort geworden für die Opfer der Kriegs- und Gewaltherrschaft zwischen 1933 und 1945. 1943 wurde die ehemalige Hauptkirsche zum größten Teil bei einem Bombenangriff zerstört. Heute stehen nur noch der Turm und die Außenmauern, die in thematisch Räume sortiert sind. Mit dem Panoramalift geht es hoch auf die Aufsichtsplattform, von wo ein herrlicher Ausblick genossen werden kann.

Die Hansestadt Hamburg blickt auf eine lange Geschichte zurück.

Wie alles begann

In historischen Aufzeichnungen wurde im 9. Jahrhundert das erste Mal ein kleiner Hafen erwähnt, der über einen 120 Meter langen Holzanleger verfügt. Über diesen wickelte Hamburg, das zu der Zeit gerade einmal 200 Einwohner aufwies seinen Fernhandel ab.

Es begann mit einem Freibrief und entwickelte sich zum größten deutsche Seehafen

937 erhielten die Hamburger vom Erzbischof Adaldag das Marktrecht verliehen. Zur gleichen Zeit begann auch der Wiederaufbau der Hammaburg, die von den dänischen Wikingern rund 100 Jahre zuvor zerstört wurde. Am Nikolaifleet existierten bereits im Jahr 1188 die erste Hafenanlagen, doch die Geburtsstunde des Hamburger Hafens ist wesentlich später. Erst am 07. Mai 1189 hatte der Hamburger Hafen seine offizielle Geburtsstunde, als die Hamburger von Kaiser Friedrich Barbarossa mit einem Freibrief das Privileg erhielten, zollfreie Fahrten auf der Unterelbe bis zur Nordsee auszuführen.

Der nächste Meilenstein in der Geschichte Hamburgs

Der Beitritt Hamburgs zur Hanse 1321 war der nächste entscheidende Schritt in der Geschichte des Hamburger Hafens. Bei der Hanse handelte es sich im Früh- und Mittelalter um eine der bedeutendsten wirtschaftlichen Vereinigungen. In diesem Städtebund hatte Hamburg eine Sonderstellung eingenommen und orientierte sich mit seinen Handelsaktivitäten Richtung Westen – in den Nordseeraum. Die Stadt verschaffte sich somit Privilegien in England und Flandern – es wurden darauf hin Handelsniederlassungen in Amsterdam, Brügge und London gegründet, sowie im deutschen Hinterland und im skandinavischen Norden.

Die Seeräuber waren ein großes Problem

Die Seeräuberei unter Klaus Störtebecker, der zu den bekanntesten seiner Zunft gehörte, war ein großes Problem. Störtebecker wurde am 20. Oktober 1400 auf dem Grasbrook enthauptet. Es existierte zu dieser Zeit noch keine deutsche Seemacht, sondern die Hamburger rüsteten sich mit sogenannten Konvoischiffen gegen die Seeräuber. Diese vertrieben unter der Führung von Admiral Karpfanger die Piraten erfolgreich.

Hamburg: Eine wachsende Handelsstadt

Die Einwohnerzahl Hamburgs wuchs aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage sehr schnell. Zwischen den Jahren 1375 und 1450 wuchs die Einwohnerzahl von 8.000 auf 16.000! Weiteren Auftrieb erhielt die Hansestadt im Bereich des Außenhandels und auch im Hafen durch die Entdeckung Amerikas gegen Ende des 15. Jahrhunderts. Die Hafengebiete, die sich in der Ostsee befanden, büßten ihre Vormachtstellung ein, während die Randstaaten des Atlantiks immer mehr an Bedeutung gewannen. Aus diesem Grund ging Hamburg enge wirtschaftliche Beziehungen mit dem Ausland ein, auch wenn es nicht den Grundsätzen der Hanse entsprach.

Altona: Der dänische Konkurrenzhafen

Der Hamburger Hafen hatte jedoch mit einer starken Konkurrenz direkt in der Nachbarschaft zu kämpfen, als das dänische Altona 1664 seine Stadtrechte erlangte. Altona wurde 200 Jahre lang zum Spielball der gesamtdänischen Interessen und Mitte des 18. Jahrhunderts erlebte der Altonaer Hafen einen beachtlichen Aufschwung. Dort gab es neben den drei großen Schiffswerften auch viele Segelmachereien, Ankerschmieden und Reepschlägereien. Die Verhängung der Kontinentalsperre durch Napoleon gegen England im Jahr 1806 traf den Hamburger Hafen schwer und führte auch dazu, dass viele Hamburger Firmen in das dänische Altona abwanderten – hier kam die Sperre erst 1807 zum Tragen.

Der Handel mit Amerika

1782 begann der Handel mit Amerika und als erstes Hamburger Schiff machte sich die „Elise Katharina“ 1783 auf die Reise über den Atlantik Richtung Charleston und Philadelphia. Unter Hamburger Flagge waren 1788 bereits 150 Schiffe gemeldet und die Zahl stieg unaufhaltsam bis 1799 auf 280 Schiffe. Nach der Verhängung der Kontinentalsperre 1806 erfolgte ein Einbruch und erst nach der Befreiung 1814, war es möglich den Hafen wieder aufzubauen. Das erste Dampfschiff kam 1816 im Hamburger Hafen an. Dabei handelte es sich um die britische „Lady of the Lake“. Ab 1850 war die Hamburger Flagge auf allen Ozeanen der Welt zuhause.

Ein moderner Hafen wird benötigt

Bei den wachsenden Warenströmen waren die Erweiterungen des Sandtorhafens im Jahr 1840 und des Niederhafens im Jahr 1855 nicht mehr ausreichend. 1862 wurde entschieden, den Hamburger Hafen als offenen Tidehafen zu gestalten und nicht als Dockhafen, wie es zu der Zeit üblich war. Der Wasserbaudirektor Johannes Dalmann begann mit den umfangreichen Planungen für die Umstrukturierung des Hafens. An den beiden Ufern der Elbe baute er 1866 Kaianlagen und Schuppen und 1872 wurde das erste Mal von einem Schiff auf die Bahn am Kaiserkai statt. Damit war der Grundstein gelegt für die Entwicklung Hamburgs zu einem der größten Eisenbahnhäfen Europas.

Freihafen und Speicherstadt

Hamburg schloss sich 1881 dem deutschen Reichszollgebiet an und nur ein Stück Zollausland verblieb in den Händen Hamburgs: der Freihafen mit der Speicherstadt. Die Speicherstadt, bei der es sich um den größten Lagerhauskomplex der Welt handelt, der auf Eichenpfählen steht, steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Erbaut wurde sie 1883 als Teilstück des Hamburger Freihafens und der erste Abschnitt wurde 1888 fertiggestellt. Damit war ein langes, unverzolltes Lagern sowie zollfreies Umschlagen ausländischer Ware weiterhin möglich. 2013 wurde der Status des Freihafens nach über 120 Jahren im Interesse der Entwicklung von Hafen und Stadt aufgegeben und ist heute europäischer Seezollhafen.

Die Jahrhundertwende

1840 begann der Bau der St. Pauli-Landungsbrücken, die 1910 eingeweiht wurden. Die Eröffnung des St. Pauli Elbtunnels erfolgte 1911 und 1913 war Hamburg bereits eine Millionenstadt. Der Hafen zählte zu den bedeutendsten des Kontinents und war sogar der drittgrößte der Welt nach London und New York. Allerdings musste der Hamburg-Hafen im Zweiten Weltkrieg einen großen Rückschlag hinnehmen, da 80 % der Hafenanlagen zerstört wurden.

Der Wiederaufbau und der Wirtschaftsaufschwung

Nach dem Krieg ging der Wiederaufbau des Hafens, der die wirtschaftliche Lebensader von Hamburg darstellte zügig voran. Denn Wirtschaft und Wohlstand waren von Beginn an in Hamburg stets eng mit der Hafenentwicklung verbunden. Umgerechnet hatte die Stadt bis 1953 bereits 115 Mio. Euro in den Wiederaufbau des Hafens investiert.

Das Containerzeitalter beginnt

Die „Industrialisierung des Seeverkehrs“ begann 1967 und dabei handelte es sich um den Beginn des Containerzeitalters. Anfangs waren die neuen Transportboxen nur vereinzelt als zusätzliche Decksladung im Hamburger Hafen umgeschlagen worden, doch das erste Vollcontainerschiff machte am 31. Mai 1968 am Burchardkai fest. Seit dem hat der Containerverkehr eine rasante Entwicklung vollzogen und heute werden 98 % der Stückgüter in Containern umgeschlagen.

Der Welthafen Hamburg

Jährlich werden 145 Mio. Tonnen Güter im Hamburger Hafen umgeschlagen und damit ist er der größte deutsche Universalhafen Deutschlands. Im Containerverkehr werden heute knapp 10 Mio. TEU (20 Fuß-Standardcontainer) im Hafen umgeschlagen. Es können alle Schiffstypen an den Hamburger Umschlagsanlage abgefertigt werden und nahezu auch alle Güterarten.

Die HafenCity

2003 entstand zwischen der Kehrwiederspitze und den Elbbrücken auf einer Hafenfläche von 160 Hektar die Hafencity. Dabei handelt es sich um eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas und bis 2025 soll sich dort ein lebendiges und dichtes Stadtmilieu mit maritimen Flair entwickeln, in dem Tourismus, Einzelhandel, Arbeiten, Wohnen, Kultur und Freizeit miteinander verbunden werden. Auf der Fläche sollen rund 7.000 Wohnungen und über 45.000 Arbeitsplätze entstehen.

Die Theater & Bühnen in Hamburg sind so vielfältig wie die Hamburger selbst – ebenso facettenreich gestalten sich auch die Werke, die auf den Bühnen der Theater und Opern dargeboten werden. Die bunte Mischung der Stücke gehen von frivol bis tiefgründig.

Die Hamburger Staatsoper

Bereits auf das Jahr 1678 geht die Geschichte der Staatsoper in Hamburg zurück und war das erste öffentliche Opernhaus, dass in Deutschland eröffnet wurde. Die Kunst und Kultur des Operngesanges sollte dank der Aufklärung von dieser Zeit an auch für den normalen Bürger zugänglich sein. Die Hansestadt war von Ende des 17. bis Mitte des 18. Jahrhunderts in ganz Europa bekannt für seine musikalischen Meisterleistungen. Doch bei einem Bombenanschlag 1943 wurde der Zuschauerraum vollkommen zerstört, doch bereits wenige Jahre später wieder aufgebaut. Das Repertoire reicht von der klassischen Oper bis hin zu den zeitgenössischen Stücken.

Das Thalia-Theater

Zu finden ist das Thalia-Theater direkt im Herzen Hamburgs zwischen der Binnenalster und der Mönckebergstraße. Das Theater gehört heute zu den künstlerisch erfolgreichsten staatlichen Sprechtheatern Deutschlands. Im Spielplan sind Uraufführungen mit Klassikern und aufregenden Projekten internationaler Künstler enthalten und zahlreiche Auszeichnungen sind das Dokument des künstlerischen Erfolges. Weit über Europa hinweg werden die Inszenierungen als Gastspiel eingeladen.

Das Schiff

Es wird ein Theaterbesuch sein, den wohl niemand so schnell vergisst. Denn bei „Das Schiff“ handelt es sich um Hamburgs schwimmende Bühne. Hier wird Theater mit bekannten Künstlern in einer familiären Umgebung geboten und kein Zuschauer sitzt weiter als sieben Meter von der Bühne entfernt. „Das Schiff“ darf sich zu den traditionsreichen Hamburger Theatern zählen, denn es blickt auf eine 40 jährige Geschichte zurück.

Das Ohnsorg Theater

Was wäre Hamburg ohne das Ohnsorg Theater, wo es heißt: „Wi snackt Hün und Perdün on platt!“. Bei diesem Theater handelt es sich zweifelsfrei um das populärste niederdeutsche Volkstheater, dass durch die regelmäßigen Fernsehübertragungen und den Ikonen wie Heidi Mahler, Heidi Kabel und Henry Vahl bekannt wurde. Hier werden überwiegend Lustspiele geboten sowie Komödien und Schwänke.

Das St. Pauli Theater

Hier wird anspruchsvolles Theater auf dem Kiez geboten und das Innmitten von Eventgastronomie und erotischen Straßenangeboten. Den Zuschauer erwarten hier intelligente Unterhaltung auf höchsten Niveau und das mit den besten Schauspielern, Komikern und Musikern. Dazu kommt der programmatische Schwerpunkt Hamburg, welcher das Theater unverwechselbar macht.

Das ist eine Frage, die sich sehr schnell beantworten lässt – so hat es zumindest den Anschein. Denn Hamburg hat schließlich die Elbe, die Alster, die Reeperbahn, den Hafen, St. Pauli, die Landungsbrücken, den Hafen etc. zu bieten. Aber die Hafenmetropole hat noch einiges mehr zu bieten und das in unendlich vielen verschiedenen Facetten. Doch alles zu nennen bzw. alles zu erleben, dass würde Jahrzehnte in Anspruch nehmen, doch nennen wir hier doch einmal nur wenige davon!

Im Alt Hamburger Aalspeicher geniesst der Besucher auf typische Hamburger Art Spezialitäten nach bester Familientradition. Das historische Gebäude befindet sich am Nikolaifleet und dort werden die Gäste bereits seit über 30 Jahre bewirtet und mit den köstlichsten Aalvariationen verwöhnt oder auch typische hamburgischen Gerichten. Diese können im Sommer auch auf der Fleet-Terasse des Aalspeichers genossen werden.

Jeden Sonntag lockt der Hamburger Fischmarkt in Altona 70.000 Besucher an die Elbe. Egal ob tropische Topfpflanzen, frischer Fisch, Käse oder Obst, auf dem Fischmarkt wird jeder fündig und in der Markthallt wird sogar bereits am frühen Morgen zu Live-Musik das Tanzbein geschwungen. Der Supermarkt unter freien Himmel

Es kann fast alles an den Ständen, die sich auf einer Freifläche am Hafenbecken der Elbe aneinanderreihen gekauft werden. Das beginnt selbstverständlich beim Obst, geht dann weiter über Wurst, Käse und Blumen bis hin zu Bekleidung und Souvenierartikeln. Vor allem die Körbe mit frischem Obst sind sehr beliebt und oftmals gibt es sogar einen Hering zum Einkauf dazu – „komm her Du, ich pack dir auch noch nen Aal oben drauf“, schallt es den Besuchern entgegen. Ob es sich dabei um ein Schnäppchen handelt oder nicht – das muss jeder bei einem Bummel über den Hamburger Fischmarkt selbst entscheiden.
Der Markt diente ursprünglich den Bürgern dazu, sich mit frischen Fisch zu versorgen, doch bereits im frühen 18. Jahrhundert konnten auf dem Altonaer Fischmarkt auch Gemüse, Obst und Pflanzen gekauft werden. Die Besonderheit, dass der Fischmarkt an einem Sonntag morgen so früh geöffnet hat liegt in der Tatsache begründet, dass die Fangboote ihren Fisch bereits morgens vor dem Kirchgang verkaufen wollten – um ihn dann auch möglichst frisch in den herrschaftlichen Küchen zubereiten zu können.

Der Fischmarkt findet sonntags in der Zeit von 05:00 bis 09:30 Uhr statt und in der Zeit vom 15. November bis 15. März ab 07:00 Uhr. Neben den touristischen Aspekten erfüllt der Markt auch wichtige soziale und wirtschaftliche Funktionen für die einheimischen Händler und Kunden. Die Marktschreier und Händler kommen in erster Linie auf den Fischmarkt um ihre Ware lauthals anzupreisen und zu verkaufen. Der Fischmarkt ist eine der wichtigsten Touristenattraktionen Hamburgs und heute sind dort sogar Handyschalen, lebende Hühner, Brieftauben und Kaninchen zu kaufen.

Sie ist die sündigste Meile der Welt, die Reeperbahn und sie befindet sich im Szenestadtteil St. Pauli. Aber sie ist mehr als nur ein Rotlichtviertel. Auf der Hamburger Reeperbahn reihen sich Gastronomie, Theater, Bars, Nachtclubs und Diskotheken aneinander. Die Reeperbahn ist die bekannteste Ausgehstraße in Hamburg inklusive ihrer Nebenstraßen. Für viele Nachtschwärmer ist sie der erste Anlaufpunkt und bietet einiges, was sehenswert ist.

Ihren Namen hat die Reeperbahn durch die sogenannten Reepschläger erhalten, die lange Bahnen für die Herstellung von Schiffsseilen und –tauen benötigten. Die „sündige Meile“ wird von den Einheimischen und Touristen gleichermaßen gern besucht, wobei die Vergnügungsmeile am Tag recht unschuldig wirkt. In der näheren Umgebung laden Cafés zum Verweilen ein.

Auf drei Etagen können über 130 berühmte Persönlichkeiten in historischen Kostümen im Wachsfigurenkabinett Panoptikum bestaunt werden und stellt ein Erlebnis ganz besonderer Art dar, das nicht verpasst werden sollte. Das Panoptikum ist das älteste Wachsfigurenkabinett Deutschlands und seit 2014 hat auch Oliva Jones dort ihre eigene Figur.

Bei der sogenannten Fleetfahrt ist es möglich, die Kanäle und Backsteinbauten der Speicherstadt zu erkunden. Die Fahrt findet mit einer historischen Barkasse statt, von der ein herrlicher Blick auf die 100 Jahre alten, denkmalgeschützten Gebäude werfen.

Das Hamburger Rathaus ist im norddeutschen Renaissance-Stil erbaut. Der prächtige Bau ist eines der Hamburger-Wahrzeichen und wird von einem 112 Meter hohen Turm überragt. Die Skulpturen von 20 deutschen Kaisern sind in den Fensternischen zu sehen.

Der Hamburger Hafen ist imposant, denn hier können große Containerschiffe, gigantische Kreuzfahrtschiffe und imponierende Segelschiffe beobachtet werden. Die Hafenrundfahrten starten direkt an den Landungsbrücken, die zudem einen hervorragenden Blick über das gesamte Areal bieten.

Der Michel ist die bekannteste Kirche Hamburgs. Die St. Michaelis-Kirche, wie sie richtig heißt, ist 132 Meter hoch und von ihrer Aussichtsplattform kann ein herrlicher Blick über die Stadt genossen werden. Im Inneren der Kirche sind drei beeindruckende Orgeln zu finden und auch der Gewölbekeller ist sehenswert.

Dieser Abstecher ist historischer Natur, denn die Deichstraße ist das letzte Stück, das von dem alten Hamburg erhalten ist. Hier reihen sich Restaurants und Boutiquen aneinander, die das typische hanseatische Flair versprühen. Im Übrigen ist die Deichstraße nur ein paar Schritte von dem Hamburger Rathaus entfernt und liegt direkt neben der historischen Speicherstadt. Die Häuser dort sind alle im frühen 18. Jahrhundert entstanden und liegen direkt am Nikolaifleet.

Hamburg ist heute als Stadtstaat eine Kommune und zugleich eines der Bundesländer von Deutschland. Zudem handelt es sich bei Hamburg um eine Einheitsgemeinde und eine kreisfreie Stadt.

Mit 1,77 Millionen Einwohner ist die Hansestadt die zweitgrößte Stadt in Deutschland und die drittgrößte im deutschsprachigen Raum. Gegliedert ist Hamburg in sieben Bezirke, wobei die Metropole das Zentrum der fünf Millionen Einwohner zählenden Metropolregion Hamburg ist.

Für alle Musical Liebhaber hat Hamburg ebenfalls etwas zu bieten, denn sie können eine Städtereise der Superlative erleben.

Denn Hamburg ist ebenfalls eine Musical Metropole, die mit abwechslungsreichen Unterhaltungsmöglichkeiten lockt. Neben dem Besuch eines der unzähligen Musicals, die in Hamburg geboten werden, kann zugleich der Alsterbummel, der Besuch des Fischmarkts oder eine Hafenrundfahrt erlebt werden.

Wie wäre es beispielsweise mit dem „Der König der Löwen“? Dieses Musical wird im eigens dafür umgebauten Stage Theater direkt am Hafen gezeigt, wo es jährlich Hunderttausende Zuschauer begeistert. Zudem wird das Angebot von vielen weiteren Produktionen abgerundet, wie beispielsweise „Heiße Ecke – das St. Pauli Musical“ aus Schmidts TIVOLI oder das Wunder von Bern.

Wer nur kurz in Hamburg verweilt, beispielsweise nur einen Tag, aber viel von Hamburg sehen möchte, der ist mit einer Checkliste am besten beraten und einer der zahlreichen Stadt-Rundfahrten, die durch das Stadtgebiet führen, entlang der Elbe oder auf der Alster.

Doch jeder kennt es, ein Tagesausflug ist wesentlich schneller um, als man überhaupt „Moin, Moin“ rufen kann – besonders dann, wenn der Tag mit allerhand Aktivitäten vollgepackt ist. Wer nur einen Tag in der schönen Hansestadt ist, der kann die wichtigsten Sehenswürdigkeiten am schnellsten auf einer Stadtrundfahrt entdecken. Was ebenfalls auf der Checkliste nicht fehlen sollte, ist der Hafen und die Landungsbrücken, denn wer diese nicht gesehen hat, der kann nicht von sich behaupten, dass er in Hamburg war. Wie heißt es doch so schön, der frühe Vogel fängt den Wurm und so auch in Hamburg. Der Tag in Hamburg sollte auf dem Fischmarkt beginnen, der eines der größten Touristenmagnete der Elbstadt darstellt.

Für alle, die mit Kindern anreisen, hat Hamburg ebenfalls viel zu bieten. Denn es gibt eine Menge Highlights für die Familie. So gibt es das Miniaturwunderland, das mit seiner detailgetreuen Darstellung der Lebenswelt fasziniert. Auch ein Besuch von Hagenbecks Tierpark, der über 1830 Tiere beherbergt wird klein und groß erfreuen, wobei es auch dort so einiges zu entdecken gibt. Das Tropen-Aquarium ermöglicht es ganz entspannt mit der gesamten Familie abzutauchen und für alle, die sich gern gruseln, ist ein Besuch der Hamburger Dungeon unverzichtbar, denn dort wird die Stadtgeschichte mit einem erhöhten Gruselfaktor erzählt. Alle man an Board, denn der Familien-Ausflug sollte keinesfalls beendet werden, ohne eine Hafenrundfahrt, wo es vorbeigeht an den Gebäuden der Speicherstadt und vielen mehr.

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