Ibiza - Party und Meer

Im westlichen Mittelmeer, auf halbem Weg zwischen Valencia und Mallorca, liegt die spanische Insel Ibiza. Den meisten Menschen ist sie nur als Inbegriff einer Partyinsel bekannt. Durchtanzte Sommernächte, weiße Strände, Szenetreffs, Hippiemärkte und dreihundert Sonnentage pro Jahr. Das zieht besonders die europäische Jugend an, die in den Megadiscos die wildesten Partys feiert. 

Doch gibt es auch ein anderes Ibiza, das der Stille und der Natur. Naturfreunde genießen Wanderungen durch abgeschiedene Pinienwälder oder entlang der landschaftlich wunderbaren Küstenwege. Ebenfalls lädt der höchste Berg der Insel, der 475 Meter hohe Sa Talaia, zu einem Ausflug ein. 

Das Angebot der Insel spricht auch Familien an. Kinder sind bei den Ibizenkern sehr willkommen - und lautes Kinderlachen gehört dazu. An den feinsandigen Stränden können die Kleinen unbekümmert buddeln und baden. Eine spannende Abwechslung von den Strandtagen bieten Besuche in der Tropfsteinhöhle oder im Aquapark. 

Sportbegeisterten hat die Insel ebenfalls viel zu bieten. Radfahrer profitieren von zwanzig gut erschlossenen Radwegen aller Schwierigkeitsgrade. Auf den schweren Routen trainieren manchmal sogar Radprofis für die Tour de France! Wassersport kann in jeder erdenklichen Weise genossen werden. Ibiza ist nicht nur ein sicheres Segelrevier, sondern beherbergt auch viele Surfspots. Tauchen hat das ganze Jahr über Saison. Die Tauchgründe rund um die Insel begeistern mit ihrer atemberaubenden Sicht. 

Nach einem langen Tag am Strand oder einer ausführlichen Wanderung schmeckt das Essen natürlich gleich doppelt so gut. Auf der Mittelmeerinsel herrscht traditionelle Mittelmeerküche mit viel Fisch, Gemüse und gesundem Olivenöl. Fleisch wird mit regionalen Kräutern wie Rosmarin, Oregano oder Majoran gewürzt. Natürlich darf auch Knoblauch nicht fehlen. Dazu wird Hauswein oder ibizenkischer Likör gereicht.

Die Altstadt von Ibiza-Stadt ist einer der Gründe, warum die Insel in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Genießen Sie den herrlichen Ausblick, der sich während des Spazierganges auf der Festungsmauer bietet. Vor allem die Vorbauten, die früher mit Kanonen bestückt waren, sind prächtige Aussichtsplattformen. Die massiven Wehrmauern wurden bereits unter den Mauren angelegt und im Jahr 1555 von den spanischen Königen erweitert. Sie prägen das Stadtbild noch heute. Die steilen, engen Straßen der Altstadt sind für den Autoverkehr gesperrt.

Am höchsten Punkt der Altstadt steht die „Kathedrale de Santa María de las Nieves“. Die Mühe, die steilen engen Gassen und Treppen bis zum wuchtigen aber freundlichen Steinbau emporzusteigen, wird mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Im Inneren kann man das Museum der Diözese besuchen, welches Objekte der sakralen Kunst präsentiert. Die gotisch-barocke Kirche aus dem 14. Jahrhundert ist das berühmteste Bauwerk von Ibiza.

Ein weiteres Ausflugsziel ist das Archäologische Museum, welches sich direkt an der Plaça de la Catedral befindet. Es thematisiert den Zeitraum von der Frühgeschichte bis zum Ende des Mittelalters.

Eines der interessantesten Museen in Dalt Vila ist das Museum für zeitgenössische Kunst. Es befindet sich in einem der ältesten noch erhaltenen Häuser des Stadtzentrums. Das Gebäude beeindruckt bereits mit seiner Fassade. Im Inneren verbirgt sich eine breite Palette moderner Kunst, so zum Beispiel die Werke der Grupo Ibiza 59. In der bis 1964 bestehenden Gruppe vereinten sich Künstler verschiedener Nationalität. Ihr gemeinsames künstlerisches Ziel zeigte sich in der Verwandtschaft bei der Wahl neuer Ausdrucksarten und Mittel.

Neben Werken auf Ibiza ansässiger Künstler präsentiert das Museum immer wieder Wechselausstellungen renommierter Maler und Bildhauer, wie zum Beispiel Joan Miró.

Die Tropfsteinhöhle in der Nähe von Port de Sant Miquel zählt zu den Hauptattraktionen von Ibiza. In früheren Jahrhunderten diente sie vor allem als Schmugglerversteck. Noch heute sind die Fluchtwegmarkierungen der Schmuggler zu erkennen. In der über 100.000 Jahre alten Höhle können heute Stalagmiten, Stalaktiten und versteinerte Wasserläufe bewundert werden. Diese werden mit Licht wirkungsvoll in Szene gesetzt.

Die groß angelegte Nekropole von Puig des Molins gilt als älteste und am besten erhaltene Begräbnisstätte der phönizisch-punischen Zeit. Einige der unterirdischen Grabkammern können besichtigt werden. Sie enthalten steinerne Särge, in denen bestimmt auch noch ein Skelett zu finden ist. Zur Nekropole gelangt man über das Monografische Museum. In dem Museum sind verschiedene Grabbeigaben ausgestellt. Es dokumentiert in gelungener Weise die Entwicklung der Begräbnisgebräuche der Phönizier, Römer und anderer vergangener Kulturen.

Auf der ehemaligen Hippiehochburg Ibiza haben sich Teile der Hippiekultur erhalten. Einer der beiden großen Hippiemärkte der Insel ist der „Mercadillo Las Dalias“ bei Sant Carles de Paralta. Er findet jeden Samstag statt. Zusätzlich ist „Las Dalias“ während der Saison auch an mehreren Wochentagen nachts geöffnet.

Der zweite große Hippiemarkt der Insel öffnet im Sommer jeden Mittwoch auf dem Gelände des Punta Arabi Clubs bei Es Canar. Neben Verkaufsständen gibt es künstlerische Programme mit Musik und Pantomimen. Beide Märkte existieren schon seit den Siebzigern bzw. Achtzigern und erheben den Anspruch, der jeweils authentischste zu sein.

„Es Vedrà“ ist eine zerklüftete Felseninsel südlich von Ibiza, um die sich zahlreiche Legenden ranken. Hier sollen in antiker Zeit die Sirenen gesessen haben, um die Seefahrer in den Tod zu locken. Nur Odysseus entkam ihnen. Der Fels wird in seiner mystischen Bedeutung mit den ägyptischen Pyramiden oder dem Kreis von Stonehenge verglichen. Es wird ihm nachgesagt, dass er eine extreme Konzentration von Energie besitzt. Sogar ein Landeplatz für Ufos soll sich unter der Insel befinden. Nachgewiesen ist zumindest, dass auf der unbewohnten Insel seltene Vogelarten wie der Eleonorenfalke brüten.

Empfehlenswert ist eine Schnorchel-Bootstour rund um „Es Vedra“. Die felsige Unterwasserwelt und ihre Bewohner lassen sich in dem kristallklare Wasser hervorragend erkunden.

Nicht nur die historische Altstadt von Ibiza-Stadt, sondern auch Ibizas reiche Flora und Fauna wurde 1999 zum Weltkulturerbe erklärt. Lohnenswert ist ein Besuch der Südspitze der Insel. Hier befindet sich das Naturschutzgebiet von Ses Salines, welches sich mit seinen riesigen Seegraswiesen bis in den Norden von Formentera erstreckt. In Ibizas Feuchtgebieten wie Ses Salines und Ses Feixes wachsen besonders salzwasserresistente Pflanzen. Hier lassen sich auch seltene Vogelarten beobachten. Besonders von Februar bis Mai wie auch von Juli bis Oktober können Reiher und Flamingos beobachtet werden.

„Ses Salines“ selbst ist ein Salzgewinnungsgebiet, welches nach wie vor in Betrieb ist und seine Erträge unter anderem nach Nordeuropa verschifft. Inmitten seiner Salzfelder liegt das Dorf Sant Francesc. Hier können noch einige Häuser besichtigt werden, die im 18. Jahrhundert für die Arbeiter der Saline gebaut wurden.

Mit 475 Metern ist der Sa Talaia Ibizas höchste Erhebung. Hat man den steilen Aufstieg durch den Kiefernwald geschafft, erwartet den Wanderer eine fantastische Aussicht über die hügelige Insel und ihre zerklüftete Küste. Alternativ kann der Gipfel auch per Mountainbike oder einem geeigneten Motorfahrzeug erreicht werden. Der Weg beginnt in Sant Josep.

Ein schöner Weg führt zum Kirchhügel Puig de Missa im Ort Santa Eulalia del Río, er verläuft an Zitronen- und Orangenbäumchen und typischen weißen Häusern vorbei. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Ortschaft am Meer. Die gut erhaltene schneeweiße Kirche aus dem 16. Jahrhundert ist ein Überbleibsel aus den Piratenzeiten, als sich die Bewohner bei Überfällen in die Wehrkirche flüchteten und von hier aus die Piraten unter Beschuss nahmen. Der schöne Vorhof mit seinen weißen Arkaden bietet ein lohnendes Fotomotiv. Ein Gang über den Friedhof gibt Einblicke in den spanischen Totenkult.

Im Westen von Ibiza liegt die Ortschaft Sant Antoni de Portmany. Ideal, um den Sonnenuntergang zu genießen. Hierfür eignet sich das legendäre Café del Mar am felsigen Küstenabschnitt Ses Variades besonders gut.

Es wird vermutet, dass die Urbevölkerung der Balearen von der Iberischen Halbinsel aus eingewandert ist. Höhlenmalereien deuten darauf hin, dass auf Ibiza, ähnlich wie auf den Nachbarinseln, um 1800 v. Chr. die prähistorische Talayot-Kultur geherrscht hat. Aus dieser Zeit stammen die ersten Funde über die Steinschleuderkämpfer „Els Foners Balears“, die den Balearen ihren Namen gegeben haben.

Ihre hohe Treffsicherheit machte die Steinschleuderer später zu gut bezahlten Söldnern der Armeen Karthagos und Roms. Es ist belegt, dass Hannibal während des Zweiten Punischen Krieges die Steinschleuderkämpfer auf seinem Feldzug gegen Rom einsetzte. Die Karthager hatten bereits 654 v. Chr. im Osten der Insel die Kolonie Ibes gegründet, die bald zu einem wichtigen Handelshafen heranwuchs. Wirtschaftlich interessant für die Karthager waren vor allem die Salz- und die Bleivorkommen der Insel. Auch heute noch wird in den Salinen von Ibiza Salz gewonnen und exportiert.

Im Jahr 123 v. Chr. eroberte der römische Feldherr Quintus Caecilius Metellus Balearicus die Insel. Aus Ibes wurde Ebesus. Als die Römer im Jahr 380 n. Chr. das Christentum als Staatsreligion einführten, wurden auch die Balearen christianisiert.

In den folgenden Jahrhunderten durchlebte die Insel wechselnde Eroberer. Nachdem die Vandalen die Insel im 5. Jh. verwüstet hatten, wurde Ibiza im Jahr 711 von den Mauren erobert. Im Jahr 859 wurde sie Opfer eines Raubzuges der Wikinger.

Die islamische Herrschaft hielt sich bis in das Jahr 1229, dann eroberten die Katalanen das Gebiet zurück. Die christlichen Eroberer teilten Ibiza unter sich auf und führten die katalanische Sprache ein. Im Jahr 1256 wurde das Königreich Mallorca ausgerufen, zu dem auch Ibiza gehörte.

Nach der Entdeckung Amerikas verloren die Balearen ihre wirtschaftliche Bedeutung für die Spanische Krone. Ibiza wurde nun häufig Opfer von Piratenüberfällen. Von dieser Zeit zeugen Wachtürme und Wehrkirchen, die sich bis heute erhalten haben. Schließlich begannen die spanischen Könige im Jahr 1556 mit dem Neubau der Stadtmauern von Ibiza-Stadt. Jedoch ließen die Angriffe der Piraten nicht nach und die Ibizenkos sahen sich gezwungen, in die Offensive zu gehen und als Korsaren im Mittelmeer Jagd auf feindliche Schiffe zu machen. Das Korsarentum hielt sich bis in das 19. Jahrhundert.

Der österreichische Herzog Ludwig Salvator erkundete die Balearen ab 1867 ausführlich. Ihm folgten weitere bekannte Persönlichkeiten und Ibiza gelangte in das Bewusstsein Europas. Nach der Eröffnung eines Flughafens im Jahr 1958 entstanden auf Ibiza die Voraussetzungen für den Tourismus.

Nachtleben

Zu den berühmtesten Clubs der Insel gehört das „Privilege“ in der Nähe des Dorfes Sant Rafel. Die Disko, die wie ein gestrandetes Ufo aussieht, darf sich mit dem Titel „größter Club der Welt“ schmücken. Dementsprechend grandios sind die Partys. Das „Privilege“ hat ein Füllvermögen von 14.000 Personen und lässt den DJ auf einer Insel inmitten eines Swimmingpools auftreten.

In der Nähe des „Privilege“ liegt die zweite Inselberühmtheit, das „Amnesia“. Der Club wurde im Jahr 1970 gegründet und zählt ebenfalls zu den weltweit größten und bekanntesten Clubs. Hier traten bereits Bob Marley und Led Zeppelin auf. Seit den 90er Jahren gibt es hier natürlich House- und Technomusik.

Partyleben findet auf Ibiza nicht nur nachts statt. Eine angesagte Tagesdiskothek ist das „Bora-Bora“ am Playa d´en Boss. Das „Bora-Bora“ hat sich inzwischen zu einer Legende unter den Strandbars entwickelt. Hier wird ebenfalls überwiegend Techno und House gespielt. Eine Besonderheit an diesem Club ist der freie Eintritt.

Weitere angesagte Strandclubs sind das “Blue Marlin“ am Cala Jondal oder auch das „Sa Trinxa“ am Strand Ses Salinas. Die beiden Letztgenannten spielen in einer überdurchschnittlichen Preisklasse und werden vorwiegend von den Schönen und Reichen frequentiert.

Auch in Ibiza-Stadt pulsiert das Nachtleben, vor allem in den zwischen Altstadt und Hafenbecken gelegenen Vierteln Sa Penya und La Marina. Das „The Rock Ibiza“ punktet mit einer malerischen Lage direkt am Hafen, fantastischen Cocktails und natürlich bester Rockmusik. Der ebenfalls in der Altstadt ansässige „Club Lolas Ibiza“ ist die einzige Gay-Disko der Stadt.

Restaurants und Bars

Traditionell ist auf Ibiza natürlich die gesunde, bäuerlich geprägte Mittelmeerküche beheimatet. Nichtsdestotrotz sind inzwischen auch vegetarische, asiatische, mexikanische oder französische Gerichte ein fester Bestandteil der Speisekarten. Die Palette umfasst dabei alle Preisklassen und Ambientes.

Der „Amante Beach Club“ mit Restaurant liegt hoch über einer der schönsten Buchten an der Ostküste, der Sol D’en Serra. Von der Klippe aus genießen Sie nicht nur ein ausgiebiges mediterranes Essen, sondern auch einen atemberaubenden Blick auf Felsformationen, satte Vegetation und das Meer.

Etwas südlich von Ibiza-Stadt, am Playa d´en Bossa, liegt das spanische Luxusrestaurant „Tatel“. Thema sind die Goldenen Zwanziger Jahre und so bietet das „Tatel“ eine opulente Art déco - Ausstattung wie auch die entsprechende Musik. Das Konzept, hinter dem die beiden spanischen Stars Rafael Nadal und Enrique Iglesias stehen, will die Schätze der traditionellen spanischen Küche bewahren und diese gleichzeitig auf gehobenem Niveau präsentieren.

Original ibizenkische Küche nach alten Familienrezepten gibt es im „Sa Soca“, welches bei Gästen und Einheimischen gleichermaßen beliebt ist. Das Restaurant liegt nur fünf Minuten von Sant Antoni entfernt und wird von einer einheimischen Familie betrieben. In der kühleren Jahreszeit kann man die hauseigenen Spezialitäten wie Haseneintopf oder gekochte Lammschulter gemütlich am offenen Kamin einnehmen.

Nach einer durchfeierten Nacht ist ein Vitaminstoß genau das richtige. Kreative Smoothies bietet das „Passion Café“, welches auf der Insel mit fünf Bars vertreten ist. Drei davon befinden sich in Ibiza-Stadt, unter anderem in der Marina Botafoch.

Die Altstadt von Ibiza ist natürlich eine der ersten Adressen, möchte man den Abend in einer gemütlichen Bar verbringen. Sehr gute Cocktails gibt es zum Beispiel im „Tirapallá“, von dessen Terrasse sich zudem ein beeindruckender Blick auf die Altstadt bietet. Eine Bar für die Exoten der Insel ist die Bar „Dome“, die viele Drag Queens anzieht.

Genau genommen finden sich überall auf der Insel tolle Bars. So zum Beispiel in Santa Eulalia del Río. Hier liegen die „Click Music Bar“ und das „Chet’s Jazz Café“ in der Gunst des Publikums am weitesten vorne.

Die Baleareninsel ist durch ein mediterranes Klima mit heißen Sommern und milden Wintern gekennzeichnet.

Das angenehme Klima macht einen ganzjährigen Tourismus möglich, wobei die beste Reisezeit zwischen Anfang Mai und Ende September liegt. Die heißen Sommermonate eignen sich für Strandurlaube, während die milden Winter von Aktivurlaubern geschätzt werden. Im Winter findet man auf Ibiza viele Wanderer, Radfahrer oder Sprachreisende. Aber auch das Tauchen hat ganzjährig Saison.

Ibizas semiarides Klima ist durch heiße, trockene Sommer gekennzeichnet. Im Juli und August können Sie mit 11 Stunden Sonnenschein pro Tag rechnen und das Thermometer klettert tagsüber bis auf 30 / 31 °C. Da aber eine frische Brise vom Meer weht, sind solche Temperaturen gut zu ertragen. Nur im Landesinneren wird es stickig. Von Juni bis Oktober betragen die Wassertemperaturen über 20 °C, dabei werden im August Höchstwerte von durchschnittlich 25 °C erreicht. Ab September treten Niederschläge auf und im Oktober wird es spürbar frischer.

Von Oktober bis Dezember herrscht die regenreichste Zeit mit 8 - 10 Regentagen pro Monat. Trotzdem sind die Tage mit durchschnittlich 5 - 6 Sonnenstunden sehr heiter. Die Wassertemperaturen fallen von 21 °C im Oktober auf 14 °C im Dezember. Ähnliche Werte liegen für die maximalen Lufttemperaturen vor. Das nächtliche Temperaturminimum sinkt von 14 °C im Oktober auf 8 °C im Dezember.

Die Regensaison zieht sich noch bis in den April, es ist aber im Allgemeinen merkbar trockener als im Herbst. Januar und Februar sind mit nächtlichen Mindesttemperaturen von 6 °C die beiden kältesten Monate. Warme Kleidung gehört in dieser Zeit ins Reisegepäck. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass es tagsüber um die 15 / 16 °C wird. Auch die Wassertemperaturen erreichen im Februar mit 13 °C ihren Tiefpunkt. Die kalte Jahreszeit dauert aber nicht lange. Der Frühling zeigt sich früh.

Laue Temperaturen gibt es bereits im April. Dann setzt sich die Sonne mit 8 Stunden Sonnenschein durch, während das Thermometer nachts über 10 °C bleibt. Tagsüber können Temperaturen von 19 °C erreicht werden und bald ist auch das Wasser warm genug für ein Bad.